GRÜNE: Politik soll die Entscheidung der ISL akzeptieren!

28 Jun 2010 | Von Till | Kategorie: Politik

Zu dem Streit um die Namensgebung der Integrierten Stadtteilschule in Lehe erklärt die bildungspolitische Sprecherin Sülmez Dogan:  „Wir sehen das Theater, das hier seitens der SPD und CDU zur Namensgebung der Integrierten Stadtteilschule Lehe veranstaltet wird mit großer Sorge. Seit vielen Jahren gibt es zwischen diesen Parteien immer wieder Auseinandersetzungen wenn es darum geht Schulen zu benennen. Ich möchte hier nur an das Drama bezüglich Karl-Marx-Schule erinnern. Die SPD hatte vor kurzem noch darauf bestanden, dass  unbedingt ein Frauenname die ISL schmücken sollte. Der aus der Schule vorgelegte Vorschlag „Lale Andersen“ flog aber auf der politischen Ebene ganz schnell wieder vom Tisch. Nun will angeblich der Dezernent für Sport und Freizeit, der jede Woche mit seinem Kollegen Schule in der Magistratsrunde zusammensitzt,  nichts von der Entscheidung gewusst haben, der ISL die Namensgebung zu überlassen. Es ist wirklich ein unglaubliches Hickhack auf den Rücken der Schule!“

„Wir fordern die Kolleginnen der Koalition auf, die Arbeit und die Mitbestimmungsprozesse in der ISL Ernst zu nehmen und den seitens der Schule vorgeschlagenen Namen „Schule am Ernst-Reuter-Platz“ zu respektieren und vor allem zu akzeptieren!“ so Sülmez Dogan abschließend.

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