Wie kommt der Motor ins Schiff ?
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| Bevor die Hauptmaschine ins Schiff eingebaut werden kann, müssen einige konstruktive Überlegungen angestellt werden.
Der Motor muss gelagert sein, er muss mit Brenn-, Schmier- und Kühlstoffen versorgt werden und irgendwo müssen auch die Abgase abgeleitet werden.
Die Anschlüsse für Elektroleitungen, Mess- und Regelkreisläufe und die |
Leitungen zum Fahrstand auf der Brücke müssen ihren Platz finden.
Die Maschinisten müssen später genügend Platz haben, um nötige Reparaturen und Wartungsarbeiten am Motor vornehmen zu können.
Wir haben uns mal umgehört ob es in Bremerhaven jemanden gibt, der weiss wie so etwas gemacht wird… |
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Die Firma ORCA mitten in Geestemünde beschäftigt sich (unter anderem) genau mit diesem Thema.
Zum Zeitpunkt der Entstehung unserer Reportage, wurde gerade der Einbau einer Hauptmaschine in ein Containerschiff bearbeitet.
Ein weiterer Glücksfall war, das von einem Schwesterschiff das Modell des Maschinenraums für die Planungen bei der ORCA aufgebaut war. |
Ein wichtiger Punkt bei der zu lösenden Konstruktionsaufgabe war, das der neue Motor 2 Zylinder mehr hat, als der bereits im Schwesterschiff befindliche.
Deshalb mussten beim Einbau einige konstruktive Änderungen vorgenommen werden, ohne die Einbaulösung aus dem Schwesterschiff kopieren zu können.
…und so wird’s gemacht: |
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In der Vorkonstruktion wird in traditioneller Art und Weise am Reißbrett gezeichnet und vorgeplant.
Bei der ORCA ist hierfür Herr Krüger zuständig, der über eine jahrzehntelange Erfahrung im Schiffbau und der Schiffskonstruktion verfügt.
Die Vorplanungen werden immer wieder mit dem Modell des Maschinenraums verglichen, welches bis ins kleinste Detail dem Original maßstabsgerecht nachgebildet ist. |
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| Mit diesen Modellen wurde früher und heute noch, der Einbau von Schiffsmaschinen geplant. Somit ergab sich die seltene Möglichkeit, die traditionelle Konstruktionsmethode und die moderne, computergestützte Konstruktionsplanung zu vergleichen. Zur besseren Übersicht sind die verschiedenen Rohrleitungen und Elektroleitungen am Modell farblich unterschiedlich gekennzeichnet. |
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| Die Ergebnisse aus der Vorkonstruktion fliessen dann in die computergestützte Konstruktion (CAD) ein. Die CAD-Daten bilden später die Grundlage für alle nötigen Simulationen, wie Einbauplanung, Rohrbiegedaten und Verkabelungspläne. Bauteile wie Pumpen, Sperrschieber, Bedienteile und Konsolen, sowie der Motor und seine Nebenaggregate werden originalgetreu am Rechner modelliert und später mit den Rohrleitungen und dem CAD-Modell des Schiffskörpers kombiniert. |
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| Wenn am Ende alles passt, die vielen Anschlüsse an der richtigen Stelle sitzen und die Simulation ergibt, daß der Motor wie geplant eingebaut werden kann, können aus den Daten die Planungen für die nötigen Arbeitsabläufe der Montage und die Einbauzeichnungen abgeleitet werden. Zusammen mit den ebenfalls erstellten Bauteilzeichnungen beginnt dann die Montage am „lebenden Objekt“ sprich dem Schiff auf der Werft… |
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| Wer mehr über diesen interessanten Ausschnitt der Schiffskonstruktion und die Firma ORCA-Engineering erfahren möchte, klickt bitte hier:
http://www.orca-germany.de |
Wir bedanken uns bei der Firma ORCA für die freundliche Unterstützung und wünschen der Geschäftsleitung und Belegschaft weiterhin viel Erfolg und Freude an der Arbeit. |
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